Bei der Planung, bangte der Seeclub Küsnacht um die Wetterprognose, denn der Umsturz von einer mehrwöchigen sehr warmen Frühlingsperiode zu einem brutalen Temperatursturz mit viel Niederschlägen war genau für diesen Tag vorgesehen, glücklicherweise für die zweite Tageshälfte. Jedenfalls, mussten wir als wir mit der «Schönau» und der «Breiti» zu neunt wasserten, keine Sorgen machen, denn der Wettergott war uns hinsichtlich Sonneinstrahlung, Temperatur und Wind äusserst gnädig und wohlbesinnt. Die Rundfahrt liess sich bis zum Zürich Horn ab Erlenbach um 07:30h in vergnügter Atmosphäre in den C-Gigs durchführen. Es war Bilderbuchwetter. Auf der Rückfahrt gings dann zum echt speziellen Hauptteil, dem sensationellen kulinarischen Brunch Hochgenuss. Es wurde ein riesiges Buffet im Erdgeschoss des C.G. Jung Institutes bereitgestellt. Verwöhnt wurden wir mit allerhand von Saisonsalaten Spargel, Tomaten, Wurst Käse etc. und die verschieden Brötchen und Müesli lieferten genau die richtigen Ballaststoffen dazu. Zopf und Butter, Honig, Konfitüren fehlten natürlich nicht. Die Kuchenvariationen waren ebenso überzeugend im Geschmack wie in der Vielfalt und die Kaffeemaschinen waren fast rastlos und perfekt im Einsatz. Ebenso, waren so viele unglaubliche fleissige SCK Mitglieder für die Anzahl der Clubmitglieder aus Wädenswil, Richterswil, Horgen, Thalwil, Stäfa und Erlenbach (ca. 16 Boote waren zu Besuch) im Einsatz, dass wir extrem dankbar waren. Die grossartige Organisatorin Stephi A. und ihr Team, gaben mit riesigem Erfolg das Beste. Daneben in wärmender Sonne, der Rosengarten, der den Duft und die Farbenpracht, eine paradiesische Atmosphäre für all unsere Sinne schon fast betörend prächtig in Szene setzte. Nach dem wunderbaren Brunch setzte sich die Personenschar ins oberste Stockwerk in den Saal und hörte gespannt und aufmerksam auf Lucas’ Vortrag über die Atlantik Ruder Überquerung 2025 zu. Die vier Schweizer (Team 44West) gewannen das Rennen und erreichten als erstes Boot das Ziel in Antigua. Ihre Überquerung dauerte 31 Tage, 8 Stunden und 8 Minuten. Die Atlantiküberquerung im Ruderboot gilt als eine der härtesten Ausdauerleistungen überhaupt:
wochenlange Isolation auf engem Raum,
Schlaf in kurzen Schichten,
permanente Belastung durch Wellen, Wind und Salzwasser,
hohe körperliche und mentale Anforderungen,
keine externe Hilfe auf See außer Wetter- und Navi
Gespannt erfuhr man, wie sie sich in der Nähe eines Seegras Feldes mit grosser Mühe und Akribie jeweils davon befreiten, indem einer fünf Mal pro Stunde unter das Schiff tauchen musste, um gewisse Teile davon zu befreien (jeweils innerhalb von 20 Sekunden Zeitdauer), ansonsten hätten sie Zeit verloren. Das finde ich so heldenhaft unglaubliche Leistungen brachten sie an den Tag!
Der Finish ist hier zu sehen: https://44west.ch/?utm_source=chatgpt.com den wir vorgetragen erhielten, da können einem die Tränen vor Freude rausgedrückt werden. Eine kleine Fragerunde und immenser dankenden Applaus, vervollständigte diesen Event von seiner fantastischen Seite und bevor der Wetterumschlag stattfand, verabschiedeten sich alle und fanden glücklich und zufrieden das Zuhause wieder.
Fitnesssport Verantwortlicher O.v.M.